Unsere Leistungen

Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München

Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München – Dr. med. Cvetan Taskov – Gesichtschirurgie

Gesichtschirurgie – die Balance zwischen Innerem und Äußerem finden

Unser Gesicht bestimmt bei der Begegnung mit anderen den Eindruck, den wir hinterlassen und ist das wesentliche Merkmal der persönlichen Ausstrahlung. Da unser Gesicht stets den Blicken anderer ausgesetzt ist, sind als störend empfundene Auffälligkeiten für Betroffene oft besonders belastend. Mit besonderer Sorgfalt, präziser Planung und viel Erfahrung nehmen wir Eingriffe im Gesicht vor, um eine Balance zwischen Ihrem Inneren und Äußeren zu finden und (wieder-)herzustellen.
Folgende Behandlungen der Ästhetischen Gesichtschirurgie bieten wir Ihnen in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München an:

Stress und Sorgen des Alltags sowie Sonneneinstrahlung und viele andere Faktoren spiegeln sich in unserem Gesicht wieder und hinterlassen dort Spuren. Wir möchten Ihnen helfen, Ihr Gesicht wieder strahlen zu lassen. Vor allem Hängebäckchen, eine schwindende Kontur des Unterkiefers, ein Doppelkinn oder ein erschlaffter Hals können bei der Gesichtsstraffung korrigiert werden. Jedes Facelift wird individuell geplant und kann mit weiteren Operationen wie beispielsweise einer Ober- oder Unterlidstraffung, Wangenimplantaten, Stirnlifting, Eigenfettbehandlung kombiniert werden.
Die Planung des Facelifts ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit. Wir nehmen uns hier bei der Beratung besonders viel Zeit, um Ihre Wünsche zu erfahren und unsere Möglichkeiten zur Umsetzung derselben zu besprechen.
Die Schnittführung erfolgt weitgehend im behaarten Bereich und in Hautfalten, so dass nach Abheilung der Wunden die Narben kaum sichtbar sind.
Durch Straffung der oberflächlichen Bindegewebs-Muskelschicht des Gesichts (SMAS) und Entfernung des überschüssigen Haut- und Unterhautfettgewebes wird die Haut nachhaltig geglättet, ohne ihr natürliches Aussehen zu verlieren.
Zur Vermeidung von Blutergüssen werden zwei Blutungsdrainagen angelegt, die nach 1-2 Tagen entfernt werden können. Die Fäden werden ca. am 7. Tag nach der Operation gezogen. Die Schwellung kann für 2 Wochen anhalten.
2-3 Stunden
Vollnarkose
ambulant oder 1-2 Tage stationär
  • kein Sport für 3 Wochen
  • Fadenzug nach 7 Tagen

Häufiges Stirnrunzeln und der natürliche Alterungsprozess führen zu tiefen Stirnfalten und einer Abnahme der Elastizität der Haut. Die dadurch entstehenden hängenden Augenbrauen verursachen einen übermüdeten Gesichtsausdruck.
Die Stirnstraffung (Stirnlifiting) glättet die Stirnhaut und lässt die Augenpartie wieder frisch erscheinen. Zornesfalten und Krähenfüße werden ebenfalls geglättet.

In der Regel erfolgt der Eingriff in Schlüssellochtechnik (endoskopisch). Hierzu werden fünf kleine Schnitte (ca. 1cm) im behaarten Kopfbereich benötigt, so dass keine sichtbaren Narben entstehen. Dabei werden Stirnhaut, Augenbrauen und Schläfen gestrafft und die Haut mit Hilfe von drei Schräubchen am Schädelknochen befestigt. Diese werden nach fünf Tagen entfernt.
Bei einer hohen Stirnpartie kann die Operation auch in klassischer Technik (offen), d.h. mit einer umfangreicheren Schnittführung durchgeführt und der Haaransatz tiefer gesetzt werden. In solchen Fällen kann die Operation mit einem Ummodellieren der Augenbrauenknochen und Stirnwulst kombiniert werden. Letzteres hat vor allem bei Frauen eine deutlich feminisierende und verjüngende Wirkung. Die Augenpartie wirkt offener und nicht mehr „tiefgesetzt“.
Sportliche Aktivität sollte für drei Wochen vermieden werden. Die Schräubchen werden nach fünf Tagen, das Nahtmaterial am 10. Tag nach der Operation entfernt. Zur Vermeidung von Blutergüssen sollte die Stirnpartie in den ersten Tagen gekühlt werden. Für einige Tage kann ein Spannungsgefühl an der Stirn auftreten, das bis zur kompletten Abschwellung von alleine vergeht.
1-2 Stunden
Vollnarkose
ambulant oder 1 Tag stationär
  • allgemeine Schonung
  • kein Sport für 3 Wochen
  • Fadenzug nach 10 Tagen

Hängende Ober- oder Unterlider führen zu einem übermüdeten, älteren Aussehen. Um jünger und frischer zu wirken, bieten wir Ihnen die Lidplastik an.
Dabei wird die überschüssige Haut an den Ober- und / oder Unterlidern entfernt. In manchen Fällen kann ein Teil der Muskulatur oder kleine Fettpölsterchen der Lider mit entfernt werden – erschlaffte Augenlider, Augenfältchen, Tränensäcke oder Schlupflider können so behoben werden.
Nach der meist unter örtlicher Betäubung durchgeführten OP wirken die Lider deutlich glatter und der Blick wird offener und strahlender. Der Eindruck der Müdigkeit verschwindet, selbst wenn noch kleine Fältchen vorhanden sein können.

Mit Hilfe des Skalpells wird die überschüssige Haut der Schlupflider entfernt und ein kleiner Muskelstreifen entnommen. Dadurch wird das Lid nachhaltig gestrafft. Bei Bedarf kann man einen eventuellen Überschuss des darunter liegenden Fettgewebes entfernen, um die Lidfurche noch besser zu betonen. Die Schnittführung erfolgt bevorzugt in den Hautfalten, so dass die Narben nach Abheilung der Wunden kaum sichtbar sein werden.
Mit Hilfe des Skalpells wird die überschüssige Haut an den Unterlidern entfernt und so die Lider gestrafft. An den Unterlidern können die aus Fettgewebe bestehenden Tränensäcke entfernt bzw. umverteilt werden. Die Augenpartie wird dadurch verjüngt und der Eindruck von Müdigkeit verringert. Der Schnitt erfolgt knapp unterhalb der Wimpernreihe, so dass die Narben nach Abheilung der Wunden kaum sichtbar sein werden.
Zum schnellen Abklingen der Schwellung und Vermeidung von Blutergüssen sollten die Augen 1-2 Tage mit feuchten Kompressen oder Eisbeuteln gekühlt werden. Die Fäden werden am 5. Tag nach der Operation gezogen.
  • Oberlider 45 Minuten
  • Unterlider 1,5 Stunden
lokale Betäubung
ambulant
  • allgemeine Schonung
  • Lider kühlen
  • Fadenzug nach 5 Tagen
FFS oder aus dem englischen Facial Feminization Surgery bedeutet Feminisierende Gesichtschirurgie. Das ist eine Kombination aus verschiedenen rekonstruktiven und ästhetischen Operationen, die zur Folge die dauerhafte Veränderung bestimmter typisch männlicher Gesichtsmerkmale haben. Die Kombination dieser typischen Gesichtszüge, wie hohe Stirn, abgeflachte und tiefliegende Augenbrauen, abgeflachte Wangenpartie, große/grobe Nase, breites Kinn und Kiefer, Form der Haarlinie und viel mehr, lassen uns ein Gesicht als männlich oder umgekehrt als weiblich erkennen. Bei biologischen Frauen können diese Operationen auch Anwendung finden, dabei wird von Facial Harmonization Surgery oder auf Deutsch Harmonisierende Gesichtschirurgie gesprochen. Typische Anwendung sind das zu breite Kinn und Unterkiefer, das fliehende Kinn sowie eine dominante Stirnpartie.
FFS wird hauptsächlich bei Transfrauen durchgeführt und ist ein Teil der Geschlechtsanpassung.

Oberes Gesichtsdrittel
Die Form und Aussehen des oberen Gesichtsdrittels oder die Stirn-Partie sind häufig entscheidend für unsere Wahrnehmung, ob es sich um eine männliche oder weibliche Person handelt.
Der männliche Haaransatz ist normalerweise höher als der weibliche. Zudem hat dieser eine komplett andere Form. Bei einem Mann hat der Haaransatz eine Form wie der Buchstabe M, bei der Frau sieht dieser wie ein Bogen aus. Trotzdem kann die Höhe variieren. Im Alter kann sich der Haaransatz zusätzlich verändern.
Die Form und Position der weiblichen Augenbrauen ist auch unterschiedlich. Die männlichen befinden sich direkt am Orbitarand oder knapp unterhalb. Zudem sind diese eher gerade und etwas dicker. Bei Frauen liegen die Augenbrauen höher, haben eine eher runde Form und sind etwas dünner.
Knöchern bestehen auch einige Unterschiede. Die Augenbrauenwulst ist eine der deutlichsten männlichen Merkmale in diesem Bereich. Dieser ist bei männlichen Personen deutlich ausgeprägt. Bei Frauen ist dieser kaum oder minimal ausgebildet.
Zudem besteht bei Männern auch eine „flache“ Stelle zwischen den Wülsten. Aufgrund der Augenbrauenwülste sieht die Stirn bei Männern steiler aus als bei den Frauen.
Die Form und Position des weiblichen Haaransatzes kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten diesen zu verändern.
Haaransatzvorverlagerung oder das Herunterziehen der Haarlinie
Bei diesem Verfahren wird ein bis zu 5cm breiter Hautstreifen direkt vor der Haarlinie (nicht behaarter Bereich) entfernt. Hierbei wird die zurückgehende männliche Kopfbehaarung vorverlagert und eine bogenförmige/ovale Haarlinie hergestellt. Damit der neu gebildete Haaransatz an der vorgesehenen Stelle bleiben kann, sollte dieser mit speziellen resorbierbaren Verankerungen (Endotine ®) fixiert werden. Optimaler Weise wird dieser Eingriff mit einer Augenbrauenanhebung (bei Bedarf) und/oder einer Stirnrekonstruktion (Stirnhöckerkorrektur) kombiniert. Bei dieser Behandlung kommt die Narbe direkt vor dem Haaransatz zu liegen. Bei Bedarf, wenn die Haarlinie sehr hoch sein sollte, könnte die Prozedur im Sinne einer Serienentfernung wiederholt werden.
Wenn der Haaransatz sehr hoch ist, gäbe es die Möglichkeit einen Expander/Gewebedehner einzusetzen. Dieser wird nach und nach mit Kochsalzlösung aufgefüllt. Nach Entfernung des Expanders entsteht ein Hautüberschuss (behaarte Kopfhaut). Dieser wird zur Herstellung der ovalen, weiblichen Haarlinie verwendet.
Je nach Form und Art des Haaransatzes sowie Wunsch der Patientin, gibt es drei Möglichkeiten zur Haartransplantation: vor der FFS-Operation, gleichzeitig oder nachträglich im Rahmen einer Zweitoperation. Bei uns wird die FUSS- Methode (Follicular Unit Strip Surgery) angewendet.
Augenbrauen-Lifting/ Augenbrauenanhebung
Wenn der Haaransatz sich an der korrekten Stelle befindet und die Augenbrauen trotzdem zu tief sitzen, gäbe es die Möglichkeit ein Augenbrauen-Lifting durchzuführen. Dieses wird bei uns in der Regel endoskopisch assistiert (nach der Schlüsselloch Technik) durchgeführt. Dabei bleibt, die ansonsten gegebene lange Narbe am Haaransatz, erspart.
Die Unterschiede zwischen der männlichen und der weiblichen Stirn haben wir weiter oben erklärt. Direkt unterhalb der Augenbrauenwülste befindet sich die Stirnnebenhöhle. Die Vorderwand der Nebenhöhle kann unter 1 mm dünn sein und bildet zum Teil die Augenbrauenwülste. Je nachdem wie dünn die Vorderwand ist und wie groß die Wülste sind, bestehen folgende Möglichkeiten zur Rekonstruktion/ Rekonturierung der Stirn:

  • Abschleifen/ Shaving
    Wenn die Augenbrauenwulst nicht sehr stark ausgeprägt, dafür der Knochen der vorderen Stirnwand ziemlich dick ist, wird zur Korrektur diese Prozedur gewählt. Dabei wird der überschüssige Knochen abgeschliffen und die Stirn umgeformt (Prozedur Typ 1 nach Ousterhout). Dieser Eingriff kommt für einen sehr geringen Anteil der Patientinnen in Frage.
  • Abschleifen und gleichzeitig Auffüllen
    Wenn das Abschleifen alleine nicht ausreicht und der Winkel zwischen Nase und Stirn in Ordnung ist, wird die Rinne oberhalb der Augenbrauenwülste mit speziellem Knochenzement aufgefüllt. Hiermit wird die gewünschte Form erreicht.
  • Stirnrekonstruktion/ Kranioplastik
    Falls die Augenbrauenwulst sehr ausgeprägt und die Vorderwand der Stirnnebenhöhle dünn ist, wird diese herausgeschnitten, ummodelliert und wieder eingesetzt (Prozedur Typ 3 nach Ousterhout). Die wieder eingesetzte Vorderwand wird entweder mit Mini Titan-Plättchen oder mit selbstauflösenden Plättchen fixiert. Diese Operation ist die aufwändigste und wirksamste. Diese wird am häufigsten angewendet.
  • Kombinationsverfahren
    In manchen Fällen, zur Verbesserung des Ergebnisses, ist es notwendig zusätzlich zu der Stirnrekonstruktion (Typ 3 Prozedur) auch die Rinne oberhalb der Augenbrauenwülste mit Knochenzement aufzufüllen.
    Die Stirnregion sollte als eine Einheit betrachtet werden. Optimaler Weise wird dieser Eingriff mit einer Haaransatzvorverlagerung, Haartransplantation und Augenbrauenanhebung (bei Bedarf) kombiniert.
Mittleres Gesichtsdrittel
Normalerweise ist die Wangenstruktur nicht geschlechtsspezifisch. So werden ausgeprägte Wangen als attraktiv empfunden und mit Weiblichkeit verbunden. Die weiblichen Wangen sind voller und stehen hervor, während die männlichen in der Regel deutlich flacher sind.
Zur Anpassung der Gesichtsform wird die sogenannte Wangenvergrößerung oder Wangenaugmentation angewendet. Es bestehen folgende Variationen:

  • Wangenvergrößerung mittels Implantaten
    Bei dieser Operation werden im Bereich der Wangenknochen spezielle Silicon Implantate eingesetzt. Diese werden in der Regel mit Mikroschräubchen fixiert. Bei dieser Technik bekommen die Wangen eine festere Struktur. Nachteil dieser Technik ist der Fremdkörper (Implantat).
  • Wangenaugmentation mittels Eigenfett-Unterspritzung/ Lipofilling
    Bei dieser Operation werden im Bereich der Wangenknoch
    Bei diesem Verfahren wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Gesichts-/Wangenbereich eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigenes „Baumaterial“ eingesetzt wird. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt werden. Die Struktur der Wangen ist weicher. Von Nachteil ist, dass bis zu 50% des Fettgewebes innerhalb eines Jahres abgebaut werden kann. Um dies zu umgehen wird häufig eine Überkorrektur angestrebt. Das Lipofilling ist eine sehr effektive und häufig angewendete Behandlung.
  • Wangenvergrößerung mittels Hyaluronsäure
    Bei dieser Technik werden mehrere Depots Hyaluronsäure im Bereich der Wangen eingesetzt. Verwendet wird starkvernetzte Hyaluronsäure. Vorteil und gleichzeitig Nachteil ist, dass die Hyaluronsäure innerhalb von 1 Jahr komplett abgebaut ist.
Die Nase spielt eine zentrale Rolle für die Ästhetik und die harmonischen Verhältnisse des Gesichtes. Wenn die Nase zu dominant, unförmig oder fehlproportioniert ist, empfinden die Patientinnen das gesamte Gesichtsbild als unvorteilhaft. Die Nasenkorrektur ist eine der häufigsten feminisierenden Operationen.
Die männliche Nase ist insgesamt deutlich größer und gröber gebaut. Zudem haben die Nasen unterschiedliche Winkelungen. Die Winkel zwischen Nase und Oberlippe sowie Nasenrücken und Stirn sind bei der männlichen Nase spitzer. Bei der weiblichen ca. 5°- 15° flacher. Die Nasenlöcher bei Frauen sind auch kleiner als die der Männer.
Für die Feminisierung der Nase kommen verschiedene Techniken aus der klassischen Nasenkorrektur/ Rhinoplastik zum Einsatz. Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Zur Verkleinerung der Nase und bei Höckernasen wird der Nasenrücken abgetragen. Eine Verschmälerung wird durch Mobilisation der Seitenwände erreicht. Die Nasenspitze wird komplett neu modelliert. Dabei werden kleine Teile aus dem Knorpel entfernt und die Spitze neu modelliert. Wenn die Nase zu breit oder die Nasenlöcher zu groß wären, besteht die Möglichkeit, die Nasenlöcher zu verkleinern. Diese Operation wird häufig mit einem Lip-Lift oder Kinnkorrektur, zur Harmonisierung des Gesichtsprofils, kombiniert.
Das Endergebnis hängt zum Teil auch von der Hautqualität ab.
Unteres Gesichtsdrittel
Die Lippen eines Mannes sind in der Regel dünner und länger als die einer Frau. Zudem ist die obere Zahnreihe bei Männern im entspannten Zustand kaum sichtbar. Bei Frauen im Alter entwickelt sich die Oberlippe in ähnlicher Art und Weise. Aufgrund von Substanz- und Elastizitätsverlust wird die Oberlippe immer dünner und länger.
Eine Korrekturmöglichkeit ist der Lip-Lift. Bei diesem Eingriff wird ein Hautstreifen von der Oberlippe entfernt, so dass die Narbe entweder an der Basis der Nase oder an der Lippenrotgrenze zu liegen kommt. In dieser Art und Weise wird die Narbe im Bereich der natürlichen Falten versteckt.
Durch den Lip-Lift wird die Oberlippe kürzer, die obere Zahnreihe sichtbar und das Lippenrot sichtbarer sowie voller.
Wenn die Oberlippe nicht zu lang, dafür aber das Lippenrot sehr schmal ist, besteht die Möglichkeit, eine Lippenunterspritzung durchzuführen. Zur Lippenaugmentation gibt es zwei Möglichkeiten: Unterspritzung mit Eigenfett (Lipofilling) oder mit Hyaluronsäure. Bei dem Lipofilling wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Bereich der Lippen eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigene Fettzellen eingesetzt werden. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt oder die Wangen aufgepolstert werden.
Bei der Behandlung mit Hyaluronsäure wird eine spezielle Art Hyaluronsäure verwendet. Diese wird innerhalb eines Jahres komplett abgebaut.
Der Unterkiefer ist eines der wichtigsten Merkmale eines Gesichtes. Dieser bestimmt zum großen Teil die Form des Gesichtes. Um den Kiefer besser verstehen zu können, ist es besser, diesen in Kieferwinkel und Kieferkörper zu teilen.
Der männliche Kieferwinkel ist quadratisch in Form und hat stark ausgeprägte Ecken. Der Kieferkörper bei dem Mann ist zudem massiver. All das führt dazu, dass das untere Gesichtsdrittel bei dem Mann massiver und breiter wirkt.
Das männliche Kinn ist ebenso breiter und eckiger. Bei Frauen ist dieses eher spitzzulaufend.
Abhängig von der Form, Höhe und Größe des Kinns bestehen mehrere Möglichkeiten zur Korrektur. Das Kinn kann in Breite, in Höhe, in Position und an Volumen verändert werden. Welche Korrektur vorgenommen wird, hängt von den anatomischen Verhältnissen und dem gewünschten Ergebnis ab.
In manchen Fällen ist ein „einfaches“ Abschleifen ausreichend. In anderen ist die so genannte „gleitende Kinnplastik“ notwendig. Bei dieser Technik wird ein bogenförmiges Knochenstück vom Kinn/Unterkiefer abgetrennt und verschoben. Der mobilisierte Knochen wird danach mit speziellen Plättchen und Schrauben aus Titan in der neuen Position fixiert. Bei dieser Operation ist es möglich, komplette Knochensegmente senkrecht und/ oder waagrecht zu entfernen. Hiermit ist es möglich das Kinn zu verschmälern und/ oder zu verkürzen. Die Kinnplastik hat eine besondere Bedeutung für die Harmonisierung des Gesichtsprofiles.
Durch eine Kieferkorrektur können die breiten und eckigen männlichen Kieferwinkel abgerundet und verkleinert werden. Zu dem kann der massive Kieferkörper korrigiert werden. Hier kommen eine Kieferwinkelresektion oder die sogenannte V-Line-Surgery zum Einsatz. Hierdurch entsteht eine leicht abgerundete und schmalere Kieferkontur.
Für alle Eingriffe am Unterkiefer werden kleine, im Mundbereich versteckte Schnitte verwendet. Die zwei Eingriffe werden meistens zusammen durchgeführt. Bei älteren Patientinnen könnte es notwendig sein zusätzlich ein Facelifting durchzuführen, um das Gesicht zu straffen und die Kieferkontur zu verdeutlichen.

Die Nase entspricht nicht immer den eigenen Vorstellungen und manche Menschen leiden stark unter der Form und / oder Größe ihrer Nase. Mit einer Nasenkorrektur, der sogenannten Rhinoplastik, kann eine deutliche Verbesserung des Erscheinungsbildes erreicht werden, indem das Gleichgewicht der Gesichtsstruktur hergestellt und damit eine Harmonisierung des gesamten Gesichtes erreicht wird. Die Nasenchirurgie erfolgt nicht immer nur aus ästhetischen Gründen, auch funktionelle Gründe wie zum Beispiel die Verbesserung der Atemfunktion sind ausschlaggebend.
Sie haben bereits im In- oder Ausland eine Nasenkorrektur durchführen lassen und sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis? Gerne beraten wir Sie auch zu einer Nasenkorrektur nach einer Voroperation.
Unabhängig davon, ob aus medizinischen oder ästhetischen Gründen – eine erfolgreiche Nasenkorrektur steigert das Wohlbefinden und die Lebensqualität.

Mit Hilfe des Skalpells wird die überschüssige Haut der Schlupflider entfernt und ein kleiner Muskelstreifen entnommen. Dadurch wird das Lid nachhaltig gestrafft. Bei Bedarf kann man einen eventuellen Überschuss des darunter liegenden Fettgewebes entfernen, um die Lidfurche noch besser zu betonen. Die Schnittführung erfolgt bevorzugt in den Hautfalten, so dass die Narben nach Abheilung der Wunden kaum sichtbar sein werden.
Durch fast unsichtbare Schnitte im Naseninneren und unterhalb der Nasenspitze werden Form und Größe des Knorpel- und Knochengerüstes der Nase insoweit angepasst, dass sich die Nase harmonisch in das Gesamtbild des Patienten einfügt. Nasenhöcker können während der Operation entfernt und schiefe Nasenscheidewände zur Verbesserung der Atmung begradigt werden. Auf Wunsch kann die Form der Nasenspitze auch verändert werden. Zur endgültigen Formgebung und zum Schutz vor Blutergüssen werden Nasentamponaden und ein Nasengips angelegt. Die Operation wird je nach Indikation auch nach der Piezo-Technik durchgeführt.
Zum schnellen Abklingen der Schwellung und der Blutergüsse sollten das Gesicht die ersten Tage gekühlt werden. Die Nasentamponaden verbleiben für 2 Tage. Schiene und Fäden werden am 7.-10. Tag nach der Operation entfernt. Sportliche Aktivität sollte für ca. 4 Wochen vermieden werden.
1-2 Stunden
Vollnarkose
1-2 Tage
  • Kein Sport für 4 Wochen
  • evtl. Fadenzug nach 7 Tagen
  • Schiene für 10 Tage

Ob wir ein Gesicht als interessant und ausdrucksstark empfinden, hängt sehr mit einer gut geformten Wangenpartie zusammen. Mit zunehmendem Alter flacht die Wangenregion jedoch oft ab – in der Praxis für Plastische Chirurgie Erding bieten wir Ihnen einen Wangenaufbau an.

Normalerweise ist die Wangenstruktur nicht geschlechtsspezifisch. So werden ausgeprägte Wangen als attraktiv empfunden und mit Weiblichkeit verbunden. Die weiblichen Wangen sind voller und stehen hervor, während die männlichen in der Regel deutlich flacher sind.
Zur Anpassung der Gesichtsform wird die sogenannte Wangenvergrößerung oder Wangenaugmentation angewendet. Es bestehen folgende Variationen:

Bei dieser Operation werden im Bereich der Wangenknochen spezielle Silicon Implantate eingesetzt. Diese werden in der Regel mit Mikroschräubchen fixiert. Bei dieser Technik bekommen die Wangen eine festere Struktur. Nachteil dieser Technik ist der Fremdkörper (Implantat).
Bei diesem Verfahren wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Gesichts-/Wangenbereich eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigenes „Baumaterial“ eingesetzt wird. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt werden. Die Struktur der Wangen ist weicher. Von Nachteil ist, dass bis zu 50% des Fettgewebes innerhalb eines Jahres abgebaut werden kann. Um dies zu umgehen wird häufig eine Überkorrektur angestrebt. Das Lipofilling ist eine sehr effektive und häufig angewendete Behandlung.
Bei dieser Technik werden mehrere Depots Hyaluronsäure im Bereich der Wangen eingesetzt. Verwendet wird starkvernetzte Hyaluronsäure. Vorteil und gleichzeitig Nachteil ist, dass die Hyaluronsäure innerhalb von 1 Jahr komplett abgebaut ist.

Volle Lippen stehen für Sinnlichkeit und strahlende Schönheit. Frauen und auch zunehmend Männer wünschen sich oftmals die Korrektur ihrer als zu schmal empfundenen Lippen.
Bei diesem Eingriff wird ein Hautstreifen von der Oberlippe entfernt, so dass die Narbe an der Basis der Nase zu liegen kommt. In dieser Art und Weise wird die Narbe im Bereich der natürlichen Falten versteckt.
Durch den Lip-Lift wird die Oberlippe kürzer, die obere Zahnreihe leicht sichtbar und das Lippenrot sichtbarer sowie voller.

Wenn die Oberlippe nicht zu lang, dafür aber das Lippenrot sehr schmal ist, besteht die Möglichkeit eine Lippenunterspritzung durchzuführen. Zur Lippenaugmentation bestehen zwei Möglichkeiten: Unterspritzung mit Eigenfett (Lipofilling) oder mit Hyaluronsäure. Bei dem Lipofilling wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Bereich der Lippen eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigene Fettzellen eingesetzt werden. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt oder die Wangen aufgepolstert werden.
Bei der Behandlung mit Hyaluronsäure wird eine spezielle Art Hyaluronsäure verwendet. Diese wird innerhalb eines Jahres komplett abgebaut. Die moderne Injektionstechnik ist dabei sehr schonend und führt zu einem harmonischen Ergebnis. Wir beraten Sie hierzu gern in unserer Praxis.

Personen mit einem vorstehenden oder aber fliehenden Kinn leiden oft unter dieser als unharmonisch empfundenen Gesichtsform. Für eine Kinnverkleinerung kann die Kinnspitze operativ korrigiert werden. Bei einem fliehenden Kinn kann man durch Eigenfett, Filler oder ein Implantat das Kinn auffüllen.
Bei uns werden auch einige sehr spezielle Operationen zur Korrektur der Kinn- und Kieferkonturen durchgeführt. Dr. Taskov gilt als einer der wenigen Experten europaweit für Operationen wie die gleitende Kinnplastik, verschmälernde gleitende Kinnplastik, Kieferwinkelresektion, Kieferwinkelaufbau mit Implantaten, V-Line-Surgery, FFS- facial feminization surgery oder Gesichtsfeminisierung. Diese Operationen können zum Teil auch ambulant durchgeführt werden.
Ziel dieser Operationen ist das weibliche/männliche Gesicht zu harmonisieren und bestimmte Gesichtspartien in einer natürlichen Form zu betonen.

Abstehende Ohren oder auffällige Verformungen der Ohrmuschel können für Betroffene psychisch belastend sein – sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter. Durch eine in der Regel ambulante korrigierende OP, mit Hilfe eines Schnitts hinter der Ohrmuschel, kann die Lebensqualität rasch wiederhergestellt werden.

Durch einen kleinen Schnitt auf der Rückseite der Ohren können Verformungen des Ohrknorpels korrigiert, der Abstand der Ohrmuschel zum Kopf verringert und die Position des Ohres korrigiert werden. Sollte diese Technik zur Korrektur des Ohrknorpels nicht ausreichen, kann auch ein Stück Knorpel entfernt werden.
Insgesamt ist mit wenigen Einschränkungen zu rechnen. Für ca. 1 Woche sollte ein Kopfverband getragen werden, welcher danach durch ein Stirnband ersetzt wird. Dieses wird dann für 3 Wochen Tag und Nacht getragen, danach für weitere 3 Wochen nur nachts. Der Fadenzug erfolgt am 7. Tag nach der Operation.
1-2 Stunden
örtliche Betäubung, Vollnarkose möglich
ambulant oder 1-2 Tage stationär
  • Kopfverband für 1 Woche
  • Stirnband Tag und Nacht für 3 Wochen, dann für weitere 3 Wochen nachts
  • Fadenzug nach 7 Tagen

Brustchirurgie – die Brust nach den eigenen Vorstellungen verändern

Die weibliche Brust gilt in vielen Kulturkreisen als das Symbol für Weiblichkeit. Viele Frauen leiden darunter, wenn Form und Größe ihrer Brust nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Dies kann sich auf das Körper- und Selbstwertgefühl einer Frau auswirken. Da die Brustform jedoch genetisch bedingt ist, ist die plastische Chirurgie oft die einzige Möglichkeit, die Brust nach den eigenen Vorstellungen zu verändern. Wir bieten auch Brustoperationen für Männer, wenn Sie unter vergrößerten Männerbrüsten (Gynäkomastie) leiden. Gerne beraten wir Sie in der Praxis für Plastische Chirurgie Erding und München, wenn Sie über eine Brustkorrektur nachdenken.

Frauen mit kleinen Brüsten fühlen sich häufig in ihrem Selbstwertgefühl eingeschränkt. Für eine Brustvergrößerung bieten wir, unter Einbezug der anatomischen Gegebenheiten, Operationsverfahren mit Implantaten oder Eigenfett (Lipofilling). Auch eine kombinierte Methode aus Implantaten und Eigenfett ist möglich. Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis ausführlich zu den Möglichkeiten einer Brustvergrößerung.
Die Auswahl des Zugangsweges erfolgt nach den Wünschen der Patientin. Möglich ist der Zugang über einen Schnitt an der Unterbrustfalte (inframammär), um die Brustwarze (periareolär) oder in der Achsel (axillär). Der axilläre Zugang ist auch in Schlüssellochtechnik (endoskopisch) möglich. Nach Schaffung eines Implantatlagers, das je nach individueller Ausgangssituation zwischen Brustdrüse und Brustmuskel (subglandulär) bzw. zwischen Brustmuskel und Brustkorb (subpectoral) liegt, wird das Implantat eingebracht und Blutungsdrainagen zur Vermeidung von Blutergüssen eingesetzt.
Nach 1-2 Tagen werden die Blutungsdrainagen entfernt. Für 6 Wochen sollte sportliche Aktivität vermieden und ein Stütz-BH getragen werden. Die Fäden werden am 14. Tag nach der Operation entfernt. Bis zur kompletten Abschwellung der Brust und damit dem endgültigen Ergebnis können mehrere Wochen vergehen.
1,5 Stunden
Vollnarkose
ambulant oder 1-2 Tage stationär
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Tragen eines Stütz-BHs für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 14 Tagen
Viele Frauen leiden unter zu großen Brüsten. Dies ist für Betroffene oft nicht nur eine ästhetische Frage, sondern beinhaltet auch gesundheitliche Folgeprobleme, wie zum Beispiel Rückenschmerzen. Brustverkleinernde Operationen können den Rücken entlasten und eine deutliche Erleichterung bringen.
Die Operationstechnik hängt von der Anatomie der Beschaffenheit und ihrer Größe ab. Meist wird die sog. narbensparende Technik angewendet, d.h. es werden ein Schnitt um den Brustwarzenvorhof und ein kleiner senkrechter Schnitt unterhalb davon durchgeführt. Bei Patientinnen mit sehr großen Brüsten kann dieser Schnitt ankerförmig entlang der Unterbrustfalte erweitert werden. Die Schnitte werden so angelegt, dass keine Narben im Dekollete sichtbar sind. Nach dem Hautschnitt und der Entfernung des überschüssigen Fett- und Brustdrüsengewebes werden die Brüste gestrafft und höher neu positioniert. Im Rahmen dieses Eingriffes werden Blutungsdrainagen zur Vermeidung von Blutergüssen eingelegt.
Nach 1-2 Tagen werden die Blutungsdrainagen entfernt. Für 6 Wochen sollte sportliche Aktivität vermieden und ein Stütz-BH getragen werden. Die Fäden werden am 21. Tag nach der Operation entfernt. Bis zur kompletten Abschwellung der Brust und damit dem endgültigen Ergebnis können mehrere Wochen vergehen.
2-3 Stunden
Vollnarkose
1-3 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Tragen eines Stütz-BHs für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen
Ob nach Schwangerschaft, Stillzeit, großem Gewichtsverlust oder auch genetisch bedingt – erschlaffte Brüste führen bei betroffenen Frauen oft zu mangelndem Selbstwertgefühl und können einen hohen psychischen Leidensdruck verursachen. Mit speziellen Operationstechniken geben wir der Brust in unserer Praxis neuen Halt. Wir entfernen überflüssige Haut und verlagern die Brustwarze nach oben – zusammen mit Nerven und Blutgefäßen, um die Sensibilität und Stillfähigkeit möglichst zu erhalten.
Die Operationstechnik hängt von der Anatomie der Brüste und dem Ausmaß des Durchhängens der Brüste ab. Meist wird die sog. Narbensparende Technik angewendet, d.h. es wird ein Schnitt um den Brustwarzenvorhof und ein kleiner senkrechter Schnitt unterhalb davon durchgeführt. Bei Patientinnen mit sehr großen Brüsten kann dieser Schnitt ankerförmig entlang der Unterbrustfalte erweitert werden, bei sehr kleinen Brüsten ist manchmal nur ein Schnitt um den Brustwarzenvorhof herum notwendig. In jedem Fall werden die Schnitte so angelegt, dass keine Narben im Dekolleté sichtbar sind. Nach dem Hautschnitt und der Entfernung des Hautüberschusses werden die Brüste gestrafft und höher neu positioniert. Im Rahmen dieses Eingriffes werden Blutungsdrainagen zur Vermeidung von Blutergüssen eingelegt.
Nach 1-2 Tagen werden die Blutungsdrainagen entfernt. Für 6 Wochen sollte sportliche Aktivität vermieden und ein Stütz-BH getragen werden. Die Fäden werden am 21. Tag nach der Operation entfernt. Bis zur kompletten Abschwellung der Brust und damit dem endgültigen Ergebnis können mehrere Wochen vergehen.
1,5-3 Stunden
Vollnarkose
1-3 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Tragen eines Stütz-BHs für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen

Sind die Brüste unterschiedlich groß, leiden Betroffene oft unter dieser Asymmetrie. Brustverkleinerungen der einen Seite, aber auch kombinierte Operationen aus Brustverkleinerung, -vergrößerung und -straffung helfen, ein harmonisches Körperbild herzustellen, mit dem Betroffene sich wohl fühlen.

Die tubuläre Brust ist durch eine Wachstumsstörung bedingt und eine der häufigsten Fehlbildungen der Brust. Es wird auch von „Schlauch- oder Rüsselbrust“ gesprochen, da der untere Teil der Brust schwächer wächst als der obere Teil, wodurch eine schlauchartige Form entsteht. Häufig ist der Brustwarzenvorhof sehr stark ausgeprägt. Für die Korrektur stehen verschiedene Methoden zur Verfügung – wir arbeiten hier je nach Ausprägung mit kombinierten Verfahren aus Bruststraffung, Brustvergrößerung sowie einer Verkleinerung der Brustwarzenvorhöfe. Jeder Fall ist individuell – wir beraten Sie gerne persönlich und einfühlsam in unserer Praxis für Plastische Chirurgie Erding.

Nach einer Brustkrebsoperation, bei der die Brust ganz oder teilweise entfernt wurde, wünschen sich Frauen oft die Wiederherstellung ihrer Brust. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten und jeder Fall muss individuell betrachtet werden. Dabei gilt es vor allem, die Wünsche der Patientinnen sowie die jeweilige Anatomie zu berücksichtigen. Eine exakte Planung und Abwägung aller Vor- und Nachteil ist hier besonders wichtig. Prinzipiell kann eine Brustrekonstruktion mit Implantaten oder körpereigenem Gewebe durchgeführt werden. Hierzu beraten wir Sie gerne in unserer Praxis.

Aufgrund eines Wachstums der Brustdrüsen können vergrößerte Brüste bei Männern einseitig oder beidseitig auftreten. Hier spricht man medizinisch von einer Gynäkomastie. Diese gutartige Vergrößerung erinnert stark an die weibliche Brust und wird von vielen Männern als unangenehm oder psychisch belastend empfunden.
Bei dem Wunsch nach einer flacheren, muskulöseren Brustform sind wir gerne für Sie da. Die Operation erfolgt meist durch einen kleinen Schnitt im Hof der Brustwarze, wobei Drüsen- und Fettgewebe entfernt werden. Dank moderner Techniken lassen sich große Narben in den meisten Fällen vermeiden.
Bei relativ kleinen Brüsten kann das überschüssige Gewebe mittels Liposuktion entfernt werden. Hierzu erfolgt ein ca 3-4mm großer Schnitt am Unterrand der Brustwarzen. Ansonsten wird ein etwas größerer Schnitt angelegt und das vergrößerte Brustdrüsengewebe operativ entfernt. Bei sehr großen Brüsten kann darüber hinaus eine Straffung der überschüssigen Haut von Nöten sein. Zur Erzielung einer optimalen Oberflächenkontur ist eine Liposuktion in gleicher Sitzung häufig sinnvoll. Zur Vermeidung von Blutergüssen kommen zwei Blutungsdrainagen zum Einsatz.
Nach 1-2 Tagen werden die Blutungsdrainagen entfernt. Für 6 Wochen sollte sportliche Aktivität vermieden und ein Mieder getragen werden. Die Fäden werden am 14. Tag nach der Operation entfernt. Bis zur kompletten Abschwellung der Brust und damit dem endgültigen Ergebnis können mehrere Wochen vergehen.
1,5 Stunden
  • Vollnarkose
  • Bei Liposuktion auch örtliche Betäubung möglich
  • ambulant oder 1-3 Tage
  • stationär
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Tragen eines Mieders für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 14 Tagen
Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München – Dr. med. Cvetan Taskov – Transgender-Center

Transgender Center Germany

Menschen, die sich im Körper des falschen Geschlechts gefangen fühlen, können durch eine geschlechtsangleichende Operation (Mann-zu-Frau oder Frau-zu-Mann) zu ihrer Identität und Sexualität finden.
In einem persönlichen ausführlichen Gespräch in unserer Praxis informieren wir Sie über die verschiedenen operativen Möglichkeiten, OP-Techniken, formale und juristische Voraussetzungen sowie mögliche Risiken und Komplikationen. Dabei stehen immer Ihre individuellen Wünsche und Erwartungen, aber auch die jeweiligen anatomischen Voraussetzungen im Vordergrund.
Oft sind mehrere chirurgische Eingriffe notwendig, die in zeitlich festgelegten Abständen hintereinander erfolgen. Während des kompletten Behandlungszeitraumes werden Sie behutsam und einfühlsam in unserer Praxis betreut.

In unserer Praxis bieten wir Patientinnen das gesamte Spektrum an Gesichts-, Körper- und Genitaleingriffen. Dazu zählen Eingriffe zur Gesichtsfeminisierung, um typisch männliche Gesichtsmerkmale zu verändern. Auch ein Brustaufbau mit Implantaten oder Eigenfett ist für viele Patientinnen besonders wichtig. Für die meisten Patientinnen steht der Wunsch nach einer Feminisierenden Genitaloperation oder Geschlechtsangleichenden Operation jedoch an erster Stelle. Die von Dr. Taskov entwickelte kombinierte Technik zur Genital Feminisierung erfolgt in einer Operation. Sein Ziel dabei ist, stets das bestmögliche Ergebnis für Sie, die Optimierung von Funktion, Ästhetik und Sensibilität des neuen Geschlechts, zu erreichen.
Wir bieten Ihnen in unserer Praxis weitere feminisierende Körpereingriffe an, wie etwa eine Verkleinerung des als zu groß empfundenen Adamsapfels oder Brasilian Butt Lift.

Der Wunsch nach einer raschen Mastektomie (Brustentfernung) steht bei geschlechtsangleichenden Eingriffen zur Maskulinisierung oft an erster Stelle. Dabei wird die weibliche Brust an den männlichen Körper angepasst. Je nach Größe der Brust können wir unterschiedliche Operationsverfahren anbieten. Dank spezieller Schnittführung sind Narben in vielen Fällen kaum zu sehen.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die meisten Patienten sind die Genitaloperationen – die Entfernung der Gebärmutter, Eierstöcke und Scheide sowie die Konstruktion einer Phalloplastik oder eine Klitpenbildung. Bei der Phalloplastik wird der Penis aus Gewebe aus dem Unterarm oder Oberschenkel gebildet. Gleichzeitig wird eine Harnröhre konstruiert. Die Kliptenbildung (Metaidoioplastik) ist weniger aufwendig als die Phalloplastik. Dabei wird die durch hormonelle Behandlung größer gewordene Klitoris freigelegt und nach oben verlegt. Die Harnröhre wird aus den inneren Schamlippen gebildet. Bei beiden Verfahren bleibt die Orgasmusfähigkeit bei gelungener Operation erhalten. Alle Details erläutern wir Ihnen gerne in einem ausführlichen Gespräch.

Zudem bieten wir Ihnen in der Praxis für Plastische Chirurgie Erding und München makulinisierende Gesichtsoperationen an, wie die Modellierung von, Kinn und Kieferlinie, Wangen und Stirnpartie .

FFS oder aus dem englischen Facial Feminization Surgery bedeutet Feminisierende Gesichtschirurgie. Das ist eine Kombination aus verschiedenen rekonstruktiven und ästhetischen Operationen, die zur Folge die dauerhafte Veränderung bestimmter typisch männlicher Gesichtsmerkmale haben. Die Kombination dieser typischen Gesichtszüge, wie hohe Stirn, abgeflachte und tiefliegende Augenbrauen, abgeflachte Wangenpartie, große/grobe Nase, breites Kinn und Kiefer, Form der Haarlinie und viel mehr, lassen uns ein Gesicht als männlich oder umgekehrt als weiblich erkennen. Bei biologischen Frauen können diese Operationen auch Anwendung finden, dabei wird von Facial Harmonization Surgery oder auf Deutsch Harmonisierende Gesichtschirurgie gesprochen. Typische Anwendung sind das zu breite Kinn und Unterkiefer, das fliehende Kinn sowie eine dominante Stirnpartie.
FFS wird hauptsächlich bei Transfrauen durchgeführt und ist ein Teil der Geschlechtsanpassung.

Oberes Gesichtsdrittel
Die Form und Aussehen des oberen Gesichtsdrittels oder die Stirn-Partie sind häufig entscheidend für unsere Wahrnehmung, ob es sich um eine männliche oder weibliche Person handelt.
Der männliche Haaransatz ist normalerweise höher als der weibliche. Zudem hat dieser eine komplett andere Form. Bei einem Mann hat der Haaransatz eine Form wie der Buchstabe M, bei der Frau sieht dieser wie ein Bogen aus. Trotzdem kann die Höhe variieren. Im Alter kann sich der Haaransatz zusätzlich verändern.
Die Form und Position der weiblichen Augenbrauen ist auch unterschiedlich. Die männlichen befinden sich direkt am Orbitarand oder knapp unterhalb. Zudem sind diese eher gerade und etwas dicker. Bei Frauen liegen die Augenbrauen höher, haben eine eher runde Form und sind etwas dünner.
Knöchern bestehen auch einige Unterschiede. Die Augenbrauenwulst ist eine der deutlichsten männlichen Merkmale in diesem Bereich. Dieser ist bei männlichen Personen deutlich ausgeprägt. Bei Frauen ist dieser kaum oder minimal ausgebildet.
Zudem besteht bei Männern auch eine „flache“ Stelle zwischen den Wülsten. Aufgrund der Augenbrauenwülste sieht die Stirn bei Männern steiler aus als bei den Frauen.
Die Form und Position des weiblichen Haaransatzes kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt mehrere Möglichkeiten diesen zu verändern.
Haaransatzvorverlagerung oder das Herunterziehen der Haarlinie
Bei diesem Verfahren wird ein bis zu 5cm breiter Hautstreifen direkt vor der Haarlinie (nicht behaarter Bereich) entfernt. Hierbei wird die zurückgehende männliche Kopfbehaarung vorverlagert und eine bogenförmige/ovale Haarlinie hergestellt. Damit der neu gebildete Haaransatz an der vorgesehenen Stelle bleiben kann, sollte dieser mit speziellen resorbierbaren Verankerungen (Endotine ®) fixiert werden. Optimaler Weise wird dieser Eingriff mit einer Augenbrauenanhebung (bei Bedarf) und/oder einer Stirnrekonstruktion (Stirnhöckerkorrektur) kombiniert. Bei dieser Behandlung kommt die Narbe direkt vor dem Haaransatz zu liegen. Bei Bedarf, wenn die Haarlinie sehr hoch sein sollte, könnte die Prozedur im Sinne einer Serienentfernung wiederholt werden.
Wenn der Haaransatz sehr hoch ist, gäbe es die Möglichkeit einen Expander/Gewebedehner einzusetzen. Dieser wird nach und nach mit Kochsalzlösung aufgefüllt. Nach Entfernung des Expanders entsteht ein Hautüberschuss (behaarte Kopfhaut). Dieser wird zur Herstellung der ovalen, weiblichen Haarlinie verwendet.
Je nach Form und Art des Haaransatzes sowie Wunsch der Patientin, gibt es drei Möglichkeiten zur Haartransplantation: vor der FFS-Operation, gleichzeitig oder nachträglich im Rahmen einer Zweitoperation. Bei uns wird die FUSS- Methode (Follicular Unit Strip Surgery) angewendet.
Augenbrauen-Lifting/ Augenbrauenanhebung
Wenn der Haaransatz sich an der korrekten Stelle befindet und die Augenbrauen trotzdem zu tief sitzen, gäbe es die Möglichkeit ein Augenbrauen-Lifting durchzuführen. Dieses wird bei uns in der Regel endoskopisch assistiert (nach der Schlüsselloch Technik) durchgeführt. Dabei bleibt, die ansonsten gegebene lange Narbe am Haaransatz, erspart.
Die Unterschiede zwischen der männlichen und der weiblichen Stirn haben wir weiter oben erklärt. Direkt unterhalb der Augenbrauenwülste befindet sich die Stirnnebenhöhle. Die Vorderwand der Nebenhöhle kann unter 1 mm dünn sein und bildet zum Teil die Augenbrauenwülste. Je nachdem wie dünn die Vorderwand ist und wie groß die Wülste sind, bestehen folgende Möglichkeiten zur Rekonstruktion/ Rekonturierung der Stirn:

  • Abschleifen/ Shaving
    Wenn die Augenbrauenwulst nicht sehr stark ausgeprägt, dafür der Knochen der vorderen Stirnwand ziemlich dick ist, wird zur Korrektur diese Prozedur gewählt. Dabei wird der überschüssige Knochen abgeschliffen und die Stirn umgeformt (Prozedur Typ 1 nach Ousterhout). Dieser Eingriff kommt für einen sehr geringen Anteil der Patientinnen in Frage.
  • Abschleifen und gleichzeitig Auffüllen
    Wenn das Abschleifen alleine nicht ausreicht und der Winkel zwischen Nase und Stirn in Ordnung ist, wird die Rinne oberhalb der Augenbrauenwülste mit speziellem Knochenzement aufgefüllt. Hiermit wird die gewünschte Form erreicht.
  • Stirnrekonstruktion/ Kranioplastik
    Falls die Augenbrauenwulst sehr ausgeprägt und die Vorderwand der Stirnnebenhöhle dünn ist, wird diese herausgeschnitten, ummodelliert und wieder eingesetzt (Prozedur Typ 3 nach Ousterhout). Die wieder eingesetzte Vorderwand wird entweder mit Mini Titan-Plättchen oder mit selbstauflösenden Plättchen fixiert. Diese Operation ist die aufwändigste und wirksamste. Diese wird am häufigsten angewendet.
  • Kombinationsverfahren
    In manchen Fällen, zur Verbesserung des Ergebnisses, ist es notwendig zusätzlich zu der Stirnrekonstruktion (Typ 3 Prozedur) auch die Rinne oberhalb der Augenbrauenwülste mit Knochenzement aufzufüllen.
    Die Stirnregion sollte als eine Einheit betrachtet werden. Optimaler Weise wird dieser Eingriff mit einer Haaransatzvorverlagerung, Haartransplantation und Augenbrauenanhebung (bei Bedarf) kombiniert.
Mittleres Gesichtsdrittel
Normalerweise ist die Wangenstruktur nicht geschlechtsspezifisch. So werden ausgeprägte Wangen als attraktiv empfunden und mit Weiblichkeit verbunden. Die weiblichen Wangen sind voller und stehen hervor, während die männlichen in der Regel deutlich flacher sind.
Zur Anpassung der Gesichtsform wird die sogenannte Wangenvergrößerung oder Wangenaugmentation angewendet. Es bestehen folgende Variationen:

  • Wangenvergrößerung mittels Implantaten
    Bei dieser Operation werden im Bereich der Wangenknochen spezielle Silicon Implantate eingesetzt. Diese werden in der Regel mit Mikroschräubchen fixiert. Bei dieser Technik bekommen die Wangen eine festere Struktur. Nachteil dieser Technik ist der Fremdkörper (Implantat).
  • Wangenaugmentation mittels Eigenfett-Unterspritzung/ Lipofilling
    Bei dieser Operation werden im Bereich der Wangenknoch
    Bei diesem Verfahren wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Gesichts-/Wangenbereich eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigenes „Baumaterial“ eingesetzt wird. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt werden. Die Struktur der Wangen ist weicher. Von Nachteil ist, dass bis zu 50% des Fettgewebes innerhalb eines Jahres abgebaut werden kann. Um dies zu umgehen wird häufig eine Überkorrektur angestrebt. Das Lipofilling ist eine sehr effektive und häufig angewendete Behandlung.
  • Wangenvergrößerung mittels Hyaluronsäure
    Bei dieser Technik werden mehrere Depots Hyaluronsäure im Bereich der Wangen eingesetzt. Verwendet wird starkvernetzte Hyaluronsäure. Vorteil und gleichzeitig Nachteil ist, dass die Hyaluronsäure innerhalb von 1 Jahr komplett abgebaut ist.
Die Nase spielt eine zentrale Rolle für die Ästhetik und die harmonischen Verhältnisse des Gesichtes. Wenn die Nase zu dominant, unförmig oder fehlproportioniert ist, empfinden die Patientinnen das gesamte Gesichtsbild als unvorteilhaft. Die Nasenkorrektur ist eine der häufigsten feminisierenden Operationen.
Die männliche Nase ist insgesamt deutlich größer und gröber gebaut. Zudem haben die Nasen unterschiedliche Winkelungen. Die Winkel zwischen Nase und Oberlippe sowie Nasenrücken und Stirn sind bei der männlichen Nase spitzer. Bei der weiblichen ca. 5°- 15° flacher. Die Nasenlöcher bei Frauen sind auch kleiner als die der Männer.
Für die Feminisierung der Nase kommen verschiedene Techniken aus der klassischen Nasenkorrektur/ Rhinoplastik zum Einsatz. Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Zur Verkleinerung der Nase und bei Höckernasen wird der Nasenrücken abgetragen. Eine Verschmälerung wird durch Mobilisation der Seitenwände erreicht. Die Nasenspitze wird komplett neu modelliert. Dabei werden kleine Teile aus dem Knorpel entfernt und die Spitze neu modelliert. Wenn die Nase zu breit oder die Nasenlöcher zu groß wären, besteht die Möglichkeit, die Nasenlöcher zu verkleinern. Diese Operation wird häufig mit einem Lip-Lift oder Kinnkorrektur, zur Harmonisierung des Gesichtsprofils, kombiniert.
Das Endergebnis hängt zum Teil auch von der Hautqualität ab.
Unteres Gesichtsdrittel
Die Lippen eines Mannes sind in der Regel dünner und länger als die einer Frau. Zudem ist die obere Zahnreihe bei Männern im entspannten Zustand kaum sichtbar. Bei Frauen im Alter entwickelt sich die Oberlippe in ähnlicher Art und Weise. Aufgrund von Substanz- und Elastizitätsverlust wird die Oberlippe immer dünner und länger.
Eine Korrekturmöglichkeit ist der Lip-Lift. Bei diesem Eingriff wird ein Hautstreifen von der Oberlippe entfernt, so dass die Narbe entweder an der Basis der Nase oder an der Lippenrotgrenze zu liegen kommt. In dieser Art und Weise wird die Narbe im Bereich der natürlichen Falten versteckt.
Durch den Lip-Lift wird die Oberlippe kürzer, die obere Zahnreihe sichtbar und das Lippenrot sichtbarer sowie voller.
Wenn die Oberlippe nicht zu lang, dafür aber das Lippenrot sehr schmal ist, besteht die Möglichkeit, eine Lippenunterspritzung durchzuführen. Zur Lippenaugmentation gibt es zwei Möglichkeiten: Unterspritzung mit Eigenfett (Lipofilling) oder mit Hyaluronsäure. Bei dem Lipofilling wird an einer Körperstelle (Unterbauch, Flanken, Oberschenkel usw.) eigenes Fett entnommen. Die abgesaugten und speziell aufbereiteten Fettzellen werden danach im Bereich der Lippen eingesetzt. Vorteil dieser Technik ist, dass ausschließlich körpereigene Fettzellen eingesetzt werden. Zusätzlich könnte bei Bedarf auch der Rest des Gesichtes behandelt oder die Wangen aufgepolstert werden.
Bei der Behandlung mit Hyaluronsäure wird eine spezielle Art Hyaluronsäure verwendet. Diese wird innerhalb eines Jahres komplett abgebaut.
Der Unterkiefer ist eines der wichtigsten Merkmale eines Gesichtes. Dieser bestimmt zum großen Teil die Form des Gesichtes. Um den Kiefer besser verstehen zu können, ist es besser, diesen in Kieferwinkel und Kieferkörper zu teilen.
Der männliche Kieferwinkel ist quadratisch in Form und hat stark ausgeprägte Ecken. Der Kieferkörper bei dem Mann ist zudem massiver. All das führt dazu, dass das untere Gesichtsdrittel bei dem Mann massiver und breiter wirkt.
Das männliche Kinn ist ebenso breiter und eckiger. Bei Frauen ist dieses eher spitzzulaufend.
Abhängig von der Form, Höhe und Größe des Kinns bestehen mehrere Möglichkeiten zur Korrektur. Das Kinn kann in Breite, in Höhe, in Position und an Volumen verändert werden. Welche Korrektur vorgenommen wird, hängt von den anatomischen Verhältnissen und dem gewünschten Ergebnis ab.
In manchen Fällen ist ein „einfaches“ Abschleifen ausreichend. In anderen ist die so genannte „gleitende Kinnplastik“ notwendig. Bei dieser Technik wird ein bogenförmiges Knochenstück vom Kinn/Unterkiefer abgetrennt und verschoben. Der mobilisierte Knochen wird danach mit speziellen Plättchen und Schrauben aus Titan in der neuen Position fixiert. Bei dieser Operation ist es möglich, komplette Knochensegmente senkrecht und/ oder waagrecht zu entfernen. Hiermit ist es möglich das Kinn zu verschmälern und/ oder zu verkürzen. Die Kinnplastik hat eine besondere Bedeutung für die Harmonisierung des Gesichtsprofiles.
Durch eine Kieferkorrektur können die breiten und eckigen männlichen Kieferwinkel abgerundet und verkleinert werden. Zu dem kann der massive Kieferkörper korrigiert werden. Hier kommen eine Kieferwinkelresektion oder die sogenannte V-Line-Surgery zum Einsatz. Hierdurch entsteht eine leicht abgerundete und schmalere Kieferkontur.
Für alle Eingriffe am Unterkiefer werden kleine, im Mundbereich versteckte Schnitte verwendet. Die zwei Eingriffe werden meistens zusammen durchgeführt. Bei älteren Patientinnen könnte es notwendig sein zusätzlich ein Facelifting durchzuführen, um das Gesicht zu straffen und die Kieferkontur zu verdeutlichen.

In der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München sind wir Ihr vertrauensvoller Partner rund um die Themen Schönheit und Ästhetik und geben mit viel Einfühlungsvermögen, großer Erfahrung und vielfältigen Leistungen immer unser Bestes für eine optimale Behandlung.

Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Erding und München – Dr. med. Cvetan Taskov – Faltenbehandlung

Faltenbehandlung – minimalinvasive Behandlung mit Botox, Hyaluron & Co.

Lachfältchen, Sorgenfalten oder Denkerfurche – der natürliche Prozess der Hautalterung hinterlässt Spuren in unserem Gesicht. Dies betrifft nicht nur die sichtbare Haut, sondern auch Unterhaut, Haltebänder und Muskulatur. Zunächst sind die Zeichen der Zeit nur sehr fein, mit zunehmendem Alter werden sie zahlreicher und ausgeprägter. Das ist ganz normal und doch empfinden viele Menschen dies als störend.
Fühlt man sich nicht vollkommen wohl in seiner Haut, zum Beispiel aufgrund der Fältchen, kann eine korrigierende Faltenbehandlung unterstützen. Dabei legen wir großen Wert auf natürlich wirkende Ergebnisse. Alle Behandlungen werden ambulant durchgeführt.

Klassischer Anwendungsbereich von Botulinumtoxin A ist die Faltenbehandlung in der oberen Gesichtspartie. Besonders effektiv lassen sich die Zornesfalte, Krähenfüße oder auch Querfalten der Stirn mindern. Bei der Faltenunterspritzung wird das Botulinumtoxin A mit feinen Injektionsnadeln an der entsprechenden Stelle unter die Haut gespritzt, wodurch die für die Faltenbildung verantwortlichen Mimik-Muskeln gezielt reversibel außer Kraft gesetzt werden. Je nach Menge des applizierten Botulinumtoxin A kann ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Effekt der Muskelabschwächung und somit der Faltenglättung erzielt werden.
An definierten Punkten wird Botulinumtoxin A mit einer sehr feinen Kanüle injiziert. Hierzu ist in der Regel keine Betäubung notwendig.
Nach Faltenunterspritzungen sollten die behandelten Körperregionen gekühlt werden, um Blutergüsse und Schwellungen zu lindern.
Am Tag der Botoxbehandlung sollten Massagen der behandelten Körperregionen und körperliche Anstrengung vermieden werden, um eine ungewollte Verbreitung des Mittels zu verhindern. Die Wirkung des Botulinumtoxin A setzt nach ca. 3-14 Tagen ein und hält ca. 3-6 Monate an.
20-30 min
Ggf. lokale Betäubung
ambulant
  • Einsetzen der Wirkung nach 3-14 Tagen
  • Wirkdauer ca. 3- 6 Monate
Hyaluronsäure ist ein wichtiger und natürlicher Bestandteil des Bindegewebes, der im Alter stark abnimmt. Hyaluronsäure bindet Wasser in der Haut – im Alter wird bedingt durch weniger Hyaluronsäure also auch weniger Wasser gespeichert und die Haut neigt so zu Falten. Durch gezielte Injektionen von Hyaluronsäure in die mittleren bis tiefen Hautschichten können Falten unterpolstert werden, da das Hyaluron hier Feuchtigkeit bindet. Falten werden gemindert oder verschwinden gar ganz – ein jüngeres Aussehen der Haut kann so erreicht werden. Zudem kann die Hyaluronsäure zum Volumenaufbau im Gesicht verwendet werden z.B. Wangen, Kinn, Kieferlinie und Nase. Die von uns verwendeten Hyaluronsäure-Präparate sind so hergestellt, dass sie nur langsam wieder abgebaut werden.
  • Hyaluronsäure: Unter die Falten bzw. der entsprechenden Gesichtspartie wird Hyaluronsäure mit einer sehr feinen Kanüle injiziert. Hierzu ist in der Regel keine Betäubung notwendig.
  • Eigenfett: Bei der Faltenunterspritzung mit Eigenfett wird unter lokaler Betäubung z.B. vom Gesäß, Unterbauch oder Rücken Eigenfett abgesaugt, danach speziell aufbereitet und nach einer speziellen Technik injiziert.
Nach Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure sollte für einige Tage direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Die Hyaluronsäure wird über mehrere Monate vom Körper abgebaut.

Bei der Eigenfettunterspritzung kann im Verlauf bis zu 50% des unterspritzen Volumens vom Körper abgebaut werden.

  • 20-30 min
  • bei Eigenfett 1-1,5 Stunden
Ggf. lokale Betäubung
ambulant
Wirkdauer 6-12 Monate

Die PRP-Behandlung – auch als Vampirlift bezeichnet – ist eine Form der Eigenbluttherapie, durch die es zu einer Verjüngung der Haut kommen kann. PRP steht für den englischen Ausdruck Platelet Rich Plasma (plättchenreiches Plasma). Bei der Behandlung wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen, das in einer Zentrifuge aufbereitet wird. Das so entstandene plättchenreiche Plasma enthält zahlreiche verjüngende und regenerierende Wachstumsfaktoren. Das PRP wird direkt in die zu behandelnden Bereiche gespritzt, in denen so die hauteigene Regeneration und die Kollagenproduktion angeregt wird. Das Ergebnis der Behandlung stellt sich nach circa zwei bis vier Wochen ein. Für ein optimales Ergebnis wird empfohlen die Behandlung 2-3 mal, mit einem Abstand von 4-5 Wochen, zu wiederholen.
Als Eigenbluttherapie kommt das Vampirlifting nicht nur ohne Operation, sondern auch ganz ohne synthetische Wirkstoffe aus.

Zur Verringerung von Falten bieten wir Ihnen das sogenannte Micro-Needling mit dem Dermapen als minimal-invasive Behandlungsmethode. Durch feine, elektrisch angetriebene Nadeln werden gleichmäßige, feine Perforationen in der Haut verursacht. Über diese Microverletzungen kommt es zu einem natürlichem Reparaturvorgang. Die Neubildung von Kollagen und Elastinfasern wird angeregt und die Haut ist aufnahmebereit für Wirkstoffe, die individuell abgestimmt auf Ihr Hautbild eingearbeitet werden können. Das Micro-Needling kann auch mit einer PRP-Behandlung kombiniert werden.
Erste Ergebnisse sind bereits nach der ersten Sitzung sichtbar, wobei ein bis zwei Nachbehandlungen in manchen Fällen ratsam sind.

CoolMini® ist eine Form des CoolSculpting®, dass das Prinzip der Kryolipolyse nutzt, bei der Fettzellen durch den Einsatz von Kälte auf natürliche Weise vom Körper abgebaut werden. So können Fettdepots am Kinn geschmolzen werden.

Körpereingriffe – für einen Körper, in dem Sie sich wohlfühlen

Viele Menschen fühlen sich in ihrem Körper unwohl – sei es im Bauch- oder Taillenbereich, an den Oberarmen oder Oberschenkeln. Zu viel Fettgewebe oder zu schlaffe Haut an oft sportresistenten Problemzonen können für dauerhafte Unzufriedenheit sorgen, da ein schlanker straffer Körper als attraktiv gilt. Neben der seelischen Belastung kann es auch zu körperlichen Beschwerden wie Fehlhaltung, Bewegungseinschränkung oder auch zu sozialen Problemen kommen. Mit schonenden Operationsverfahren lässt sich das eigene Erscheinungsbild verbessern und eine individuell proportionierte Köperform herstellen.

In unserer Praxis für Plastische Chirurgie Erding und München bieten wir Ihnen deshalb die Bauchstraffung, Gesäßstraffung, Oberschenkelstraffung, Oberarmstraffung, Fettabsaugung, den Brasilian Buttlift, den Bodylift sowie die Behandlung der Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen).

Nach Schwangerschaft, starker Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter verliert die Bauchhaut an Elastizität und bildet sich trotz sportlicher Aktivität oft nicht zurück. Durch die erschlaffte Bauchwand entsteht ein Hängebauch. Mittels einer Abdominoplastik kann man die überschüssige Haut mitsamt dem Unterhautfettgewebe entfernen und in gleicher Sitzung eine eventuell gedehnte Bauchmuskulatur wieder in ihren ursprünglichen Spannungszustand versetzen.
Der Hautschnitt erfolgt bogenförmig unterhalb der sog. Bikinilinie, so dass die Narbe später beim Tragen eines Bikinis verdeckt ist. Die Schnittführung kann individuell nach den Wünschen der Patienten modifziert werden. Die überschüssige Haut wird mit ihrem Unterhautfettgewebe entfernt und der Nabel an seine ursprüngliche Position versetzt. Sollte die Bauchmuskulatur gedehnt sein, kann sie während der gleichen Operation gerafft und in ihren ursprünglichen Spannungszustand versetzt werden. Zur Vermeidung von Blutergüssen werden zwei Blutungsdrainagen eingesetzt.
Manchmal ist es nötig, nur den Unterbauch zu straffen ohne den Nabel zu versetzen. Diese Operation wird Mini-Abdominoplastik genannt.
Oft ist es sinnvoll, die Abdominoplastik mit einer Fettabsaugung am Oberbauch oder an den Flanken zu kombinieren, um ein ästhetisch optimales Ergebnis zu erreichen.
Zur Unterstützung der Bauchmuskulatur sollte für sechs Wochen konsequent ein Mieder / elastischer Gurt getragen und sportliche Aktivität vermieden werden. Die Drainagen werden nach 2-3 Tagen und das Nahtmaterial ab dem 21. Tag nach der OP gezogen.
ca. 2 Stunden
Vollnarkose
1-3 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen
  • Tragen eines Mieders oder elastischen Gurtes für 6 Wochen
Nach starker Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter verliert die Haut der Oberschenkel an Elastizität und bildet sich trotz sportlicher Aktivität oft nicht zurück. Dadurch neigt die überschüssige Haut insbesondere an der Oberschenkelinnenseite durchzuhängen. Mittels einer Oberschenkelstraffung kann man die überschüssige Haut mitsamt dem Unterhautfettgewebe entfernen, um sie zu straffen.
Der Hautschnitt erfolgt in der Regel nur im Schritt und bei großem Hautüberschuss nach starker Gewichtsabnahme an der Oberschenkelinnenseite, so dass die Narbe später kaum sichtbar ist. Die überschüssige Haut wird mit ihrem Unterhautfettgewebe entfernt und die überdehnte Haut gestrafft. Zusätzlich wird die Haut insgesamt höher, in ihre ursprüngliche Lage positioniert. Zur Vermeidung von Blutergüssen werden zwei Blutungsdrainagen eingesetzt.
Oft kann man die Oberschenkelkontur während der gleichen Operation mittels einer Fettabsaugung weiter optimieren.
Sportliche Aktivität sollte für sechs Wochen vermieden und eine Kompressionshose für vier Wochen konsequent getragen werden. Die Drainagen werden nach 2-3 Tagen und das Nahtmaterial ab dem 21. Tag nach der OP gezogen.
ca. 2 Stunden
Vollnarkose
1-3 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen
  • Tragen einer Kompressionshose für 4 Wochen
Nach starker Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter verliert die Haut der Oberarme an Elastizität und bildet sich trotz sportlicher Aktivität oft nicht zurück. Dadurch neigt die überschüssige Haut durchzuhängen. Mittels einer Oberarmstraffung kann man die überschüssige Haut mitsamt dem Unterhautfettgewebe entfernen, um sie zu straffen.
Der Hautschnitt erfolgt an der Oberarminnenseite, so dass die Narbe später kaum sichtbar ist. Die überschüssige Haut wird mit ihrem Unterhautfettgewebe entfernt und die überdehnte Haut gestrafft. Zur Vermeidung von Blutergüssen werden Blutungsdrainagen eingesetzt.
Sportliche Aktivität sollte für sechs Wochen vermieden werden. Die Drainagen werden nach 2-3 Tagen und das Nahtmaterial am 21. Tag nach der OP gezogen. Kompressionskleidung sollte für vier Wochen getragen werden.
ca. 2 Stunden
Vollnarkose
1-3 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen
  • Kompressionskleidung für 4 Wochen
Störende und hartnäckige Fettdepots können sich insbesondere am Bauch, den Flanken, den Oberschenkeln und Knien, den Waden und unter dem Kinn befinden. Oft schränken sie nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Selbstwertgefühl der Patienten ein. Falls diese Fettdepots weder auf Sport noch Diät ansprechen, können sie durch eine Fettabsaugung (Liposuktion) effektiv entfernt werden. Keinesfalls ist die Fettabsaugung eine Methode zur Gewichtsabnahme. Am besten geeignet sind Frauen und Männer mit nicht zu starkem Übergewicht und vereinzelten störenden Fettdepots. Bei Patienten mit stark erschlaffter Haut (z.B. nach starker Gewichtsabnahme) eignet sich eher eine Straffungsoperation.
Nach Markierung der zu entfernenden Fettdepots wird eine spezielle Lösung (Tumeszenzlösung) über 3-4mm lange Hautschnitte injiziert, die unter anderem das örtliche Betäubungsmittel enthält. Das überschüssige Fettgewebe wird nach entsprechender Einwirkzeit mittels Absaugkanülen über die gleichen Schnitte entfernt. Im Anschluss an die Operation wird die Kompressionskleidung angelegt.
Die Kompressionskleidung sollte für 6 Wochen getragen werden. Sportliche Aktivität oder körperliche Anstrengung sollte in dieser Zeit vermieden werden. Die Fäden werden am 10. Tag nach der Operation gezogen. Das endgültige Ergebnis kann erst nach ca. 6 Monaten beurteilt werden, wenn unter anderem die Haut geschrumpft ist. Bei entsprechender Anpassung der Ernährung ist das Ergebnis in der Regel dauerhaft. Falls man doch zunehmen sollte, dann erfolgt dies über den Körper verteilt und nicht mehr vermehrt im Bereich des ehemaligen Fettdepots, da diese Fettzellen dauerhaft entfernt sind.
je nach Behandlungsausmaß
lokale Betäubung oder Vollnarkose
Ambulant, ggf. 1 Tag
  • kein Sport und Tragen der Kompressionskleidung für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 10 Tagen
Nach starker Gewichtsabnahme, mit zunehmendem Alter und bei anlagebedingter Erschlaffung der unteren Körperhälfte verliert die Haut an Elastizität und bildet sich trotz sportlicher Aktivität oft nicht zurück. Dadurch neigt die überschüssige Haut durchzuhängen. Um dem Körper wieder ein harmonisches Erscheinungsbild zu verleihen, kann ein Bodylift (Straffung der unteren Körperhälfte) durchgeführt werden. Diese Operation ist keinesfalls zur Gewichtsabnahme geeignet.
Beim Bodylift werden mehrere Eingriffe kombiniert durchgeführt. Neben einer Oberschenkelstraffung werden durch einen Schnitt um den gesamten Beckenbereich herum die Bauchdecke, das Gesäß, die Flanken und bei Notwendigkeit der Schamhügel in einer einzigen Operation gestrafft. Dies hat den Vorteil, dass sich der Patient mehrere einzelne Eingriffe erspart. Zur Vermeidung von Blutergüssen kommen mehrere Blutungsdrainagen zum Einsatz.
Gerne führen wir diese Operation auch in mehreren kleineren Eingriffen als Einzeloperationen durch.
Sportliche Aktivität sollte für sechs Wochen vermieden und die Kompressionsbekleidung in dieser Zeit konsequent getragen werden. Die Drainagen werden nach 2-3 Tagen und das Nahtmaterial ab dem 21. Tag nach der OP gezogen.
4-5 Stunden
Vollnarkose
2-5 Tage
  • kein Sport für 6 Wochen
  • Fadenzug nach 21 Tagen
  • Tragen von Kompressionsbekleidung für 6 Wochen
Manche Patienten neigen zu jeder Tages- und Nachtzeit unabhängig von der körperlichen Anstrengung zu starker Schweißbildung an den Achseln, den Händen und den Füßen. Oft kann diesen Patienten mittels einer Botulinumtoxin A-Unterspritzung (Botox) über Monate geholfen werden. Um ein dauerhaftes Ergebnis zu erreichen, hilft jedoch nur eine Schweißdrüsenentfernung. Diese kann durch eine Ausschabung (Curretage) oder eine Absaugung erfolgen.
  • Bei der Botoxunterspritzung wird an definierten Punkten Botulinumtoxin A mit einer sehr feinen Kanüle in die Haut der Achseln injiziert. Hierzu ist in der Regel keine Betäubung notwendig.
  • Bei der Absaugung wird eine spezielle Lösung über zwei ca. 3-4mm lange Hautschnitte im behaarten Achselbreich unter die Haut injiziert, die unter anderem das örtliche Betäubungsmittel enthält. Die Schweißdrüsen werden nach entsprechender Einwirkzeit ähnlich der Liposuktion mittels einer speziellen Absaugkanülen über die gleichen Schnitte entfernt.
Die Botoxunterspritzung behält ihre Wirkung für ca. 6 Monate. Lässt die Wirkung nach, muss eine erneute Botoxunterspritzung erfolgen.
Nach Curretage oder Absaugung erfolgt der Fadenzug nach zehn Tagen. Da Schweißdrüsen nicht nachwachsen, ist die Schweißbildung im Gegensatz zur Botoxunterspritzung dauerhaft verhindert.
  • Botulinumtoxin A: 30min
  • Schweißdrüsenentfernung: 1-1,5 Stunden
lokale Betäubung
ambulant
  • Fadenzug nach 10 Tagen

Kryolipolyse / CoolSculpting® – Reduktion von störenden Fettpolstern

Hartnäckige Fettpölsterchen an Kinn, Bauch, Armen oder auch Oberschenkeln hat fast jeder. Oft können auch Diäten und Sport nicht dabei helfen, die überflüssigen Pfunde loszuwerden. Auch nach einer erfolgreichen Diät kehren die unerwünschten Fettpölsterchen mit dem Jojo-Effekt oft an denselben Stellen zurück.
Eine Methode, um solche hartnäckigen Fettpolster ganz ohne OP, Spritzen und Ausfallzeiten loszuwerden ist das CoolSculpting® (medizinisch: Kryolipolyse). Die Kryolipolyse wird seit Jahren erfolgreich zur Fettreduktion eingesetzt – sowohl an Oberschenkeln, Hüfte, Bauch, Po und Reiterhosen als auch an Männerbrüsten. Bei der Behandlung werden die Fettzellen durch Kälteeinwirkung so geschädigt, dass es schließlich zu einem gezielten Absterben von Fettzellen kommt – wobei das umliegende Gewebe nicht geschädigt wird. Nach der Behandlung werden die Fettzellen durch das Lymphsystem über einen Zeitraum von etwa drei Monaten vollständig abgebaut.

CoolSculpting® ist ein nahezu schmerzfreies Verfahren. Es kann in den ersten Minuten der Behandlung zu einem leichten Schmerzempfinden durch das Ansaugen der Applikatoren kommen. Dies ist jedoch völlig unbedenklich und hält nur wenige Minuten an. Nebenwirkungen des CoolSculpting® sind zudem selten. Vereinzelt kann es in den Tagen nach der Behandlung zu einer Hautrötung oder einer Druckempfindlichkeit des behandelten Areals kommen. Einige Patienten berichten über ein Gefühl, welches einem normalen Muskelkater ähnelt.

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